Das neue Addon von World of Warcraft geht in wenigen Stunden live!

Es ist bald soweit: Um Punkt Mitternacht soll das neue WoW-Addon "Mists of Pandaria" online gehen. Schon vor Wochen wurde der dafür notwendige 5.0-Patch für World of Warcraft auf den offiziellen Servern implementiert. Ab Mitternacht können die Spieler mit einem aktiven Abonnement und der "Mists of Pandaria"-Erweiterung dann auch die neuen Gebiete und die neuen Dungeons betreten.


World of Warcraft ist das beliebteste und zugleich finanziell lukrativste MMORPG der Welt. Belege dafür sind ein Umsatz von über einer Milliarde Dollar im Jahr und ein Eintrag im Guinness Buch der Weltrekorde. Seit 2004 flimmern kämpfende Charaktäre über die Bildschirme. "Mists of Pandaria" wird das vierte Addon sein.


Erweiterung im PvE: Die Szenarien

Der Fokus in World of Warcraft wird auch weiterhin der PvE-Content (Player versus Enemy / Spieler gegen Computer) sein. Neu in dieser Erweiterung sind Szenarien, welche die Spieler durchlaufen können. Bisher hatten Spieler nur die Möglichkeit zusammen in Schlachtzügen mit 10 respektive 25 Spielern (seit dem dritten Addon "Cataclysm" stand dies den Spielern frei) gemeinsam zu spielen oder die Dungeons mit insgesamt 5 Spielern zu durchqueren. Mit den Szenarien spielt man mit 2 Gefährten kleine Geschichtsbereiche durch, welche als zusätzlicher Spaßfaktor für "zwischendurch" anzusehen ist.


Haustierkämpfe: Pokemon reloarded?

Schon seit Jahren können Spieler treue Haustiere finden, erkämpfen und für sich gewinnen. Ob nun ein kleiner Drache, eine stinkende Ratte oder ein kuscheliger Pinguin: Hat man einmal ein solches Haustier gefunden, ist es ein dauerhafter Weggefährte. Bisher jedoch ohne jeglichen Nutzen. Mit der neuen Erweiterung wurden den Haustieren eine größere Bedeutung beigemessen, da Spieler nun ihre Haustiere gegeneinander kämpfen lassen können. Wer wird wohl gewinnen? Eine stinkende Ratte oder der kuschelige Pinguin?


Bis auf Stufe 90: Neues Talentsystem, doch alles gleich!

Neben neuen Schlachtzügen, neuen Dungeons und Haustierkämpfen können die Spieler ihre Klassen nun bis auf Level 90 erheben. Hierfür wurde ein neues Talentsystem eingeführt, welches das Spiel für Gelegenheitsspieler erleichtern sollte. Verschiedene Klassen, wie der Druide (Spezialisierung: Wildheit) oder der Hexenmeister (Spezialisierung: Zerstörung) wurden stark vereinfacht. Viele Klassen spielen sich nun absolut gleich, so dass ein Unterschied zwischen dem Hexenmeister (Spezialisierung: Zerstörung) und dem Schamanen (Spezialisierung: Elementar) schwindend gering ist.




Nicht alles ist Gold, was noch glänzen kann!

Doch nicht alles wird wirklich positiv gesehen. Gerade die starke Vereinfachung des Talentsystems wird kritisiert, da diese keine Individualisierung mehr zulässt. Die Vereinfachung vieler Klassen wird als "Gleichsetzung" angesehen. Die Frage, warum man ausgerechnet Klasse X spielt, bleibt für die Spieler nun offen, da sich manche Klassen nur noch aufgrund ihrer Animationen unterscheiden. Zudem wurde das Szenario "Theramores Sturz", welches schon vorab zu spielen war, als "langweilige Grind-Action" (Reinrennen, alle Gegner besiegen, fertig!) betitelt, wodurch die Szenarien ebenfalls in der Kritik stehen.


Blizzard muss nun punkten!

Gerade nach dem Ärger und der anhaltenden Kritik an Activision-Blizzard und deren Spiele (WoW-Erweiterung "Cataclysm" und "Diablo 3") steht Blizzard unter Druck. "Cataclysm" war für viele Spieler eine Enttäuschung, vor allem da nun seit über 9 Monaten kein neuer Inhalt gebracht wurde und viele Spieler ihr Abonnement gekündigt haben. Auch "Diablo 3" konnte nicht wirklich überzeugen und enttäuschte auf ganzer Linie. Mit "Mists of Pandaria" erhofft sich Blizzard daher einen Befreiungsschlag und zudem ein Ende des "Shitstorms", der seit Monaten in Foren und auf Webseiten anhält.
24.9.12 16:35
 


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